Feine Sahne Nachschlag – Nochmal Butter bei die Fische

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, möchte ich noch einmal auf ein paar seltsame Argumente dieser kruden Debatte um eine Konzertpause beim „Feine Sahne Fischfilet“-Konzert im AJZ eingehen. (Noch eine kleine Ergänzung: Alles, was kursiv gesetzt ist, sind Zitate/Zusammenfassungen von Zitaten.)

Damals in den 80ern/90ern/Nuller Jahren/ letztes Jahr ist doch Band xy auch halbnackt aufgetreten, und keiner hat sich daran gestört.

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Es kann ja auch sein, dass das jemanden gestört hat, die Person das aber nicht gesagt hat. Oder die Person hat es gesagt, und niemand hat zugehört. Kann sein, muss nicht sein, ich weiß es ja nicht. (In den 80ern war ich im Kindergarten, nicht im AJZ.) Aber dass irgendwas mal so war und heute anders ist, und deshalb doof – das klingt für mich so, als dürfte sich niemals irgend etwas ändern. Schreckliche Vorstellung. Ganz, ganz schrecklich…

Die vom AJZ sind voll autoritär und wollen allen vorschreiben, was sie zu tun haben.

Äääähm… Nein! Gerade in selbstverwalteten Zentren passieren Dinge, die anderswo meiner Meinung nach viel zu wenig passieren. Menschen dürfen da nämlich mitmachen und mitreden. Dabei gelten hohe Ideale, die (wie bei Idealen so üblich) nicht immer erreicht werden. Nicht immer ist das Diskussionsverhalten fair, manche fallen anderen ins Wort, es gibt „Lautsprecher_innen“, die immer das große Wort führen, usw. Trotzdem werden in solchen Zentren ausgiebige Diskussionen geführt, und manchmal laufen die auch richtig gut und man findet eine Lösung/einen Konsens und alle sind hoffentlich zufrieden. Was ist denn daran autoritär? Und warum machen sich diejenigen, die in den letzten Tagen immer „autoritär“ geschrien haben an anderen Stellen darüber lustig, dass bei diesen Linken doch immer nur Plenum & Palavern auf dem Stundenplan stehen soll? Das verstehe, wer will…

Darf man jetzt etwa nicht mehr sein T-Shirt ausziehen/einer Frau sagen, dass man sie sexy findet/einen Witz erzählen/Pornos kucken/mit dem Arsch wackeln/ficken… ?

Doch, darf man. Aber nicht immer und überall und nicht mit Jedem/Jeder. So einfach ist das. Ehrlich, sooo einfach! Nix mit Gender Studies und Soziologie und so. Lage checken, sich der Lage angemessen verhalten. Bei Unsicherheiten einfach mal nachfragen. Und fertig ist die Laube.

Wenn es so viele Regeln gibt, kann man doch gar keinen Spaß mehr haben!

Oder erst recht. Ich persönlich hatte und habe eine Menge Spaß an Orten mit gewissen Regeln. Da gibt es ja zum Beispiel diese Zettel in vielen Locations mit dem Hinweis, die Grenzen anderer zu respektieren. Dass es einen „Begleitservice vor die Tür“ gibt für Leute, die meinen, Grenzen anderer überschreiten zu müssen. Dass man sich Hilfe an der Bar oder Tür holen kann, wenn etwas Gewaltvolles und Unangenehmes passiert. Viele finden diese Zettel total lächerlich und übertrieben. Ich nicht, für mich bedeuten manche Regeln eben mehr Sicherheit und mehr Spaß. Das heißt jetzt nicht, dass ich mir wünsche, beim Tanzen von martialisch aussehenden „Checkern“ bewacht zu werden, aber Aufmerksamkeit und Sensibilität für blöde Situationen haben noch keiner Party geschadet, oder? Oder besteht „Spaß“ für euch darin, Leute gegen ihren Willen anzugrabschen, zu schubsen und zu fotografieren, sie mit Bier zu überschütten oder sich demonstrativ auf der Tanzfläche direkt vor einer Person einen runter zu holen? Alles schon passiert. War kein Spaß, jedenfalls für mich nicht, die dabei/betroffen war. Und darum find`ich manche Regeln gut! Und Spaß auch!

Der Bürgermeister sollte diesem komischen AJZ mal den Geldhahn zudrehen!

Das hat mich sehr amüsiert, liebe Expertinnen und Experten. Das AJZ bekommt seit Jahrzehnten kein Geld von der Stadt Bielefeld, nicht mal `nen ollen Pfennig.

Ihr habt doch alle keine Ahnung von Punkrock!

Stimmt in meinem Fall. Ich mag Punk nicht so besonders und gehe eigentlich auch so nicht oft auf Konzerte. Aber zeigt mir doch mal die Bibel/das Manifest/das Bürgerliche Gesetzbuch/ den Grabstein, also das Ding eben, wo steht, wie ein Punkkonzert abzulaufen hat. Wie gesagt, ich bin keine Expertin und wäre neugierig, das allgemeingültige Regelwerk kennen lernen zu dürfen.

Das mit dem Trigger-Gedöns ist voll albern, weil ja alles triggern kann.

Auch auf dem Gebiet bin ich keine Expertin, das vorab. Aber so wie ich das Ganze bisher verstanden habe, macht sich auch niemand vor, es könnte einen Ort geben, der völlig triggerfrei ist. Das geht gar nicht, wenn man bedenkt, wie komplex die Wahrnehmungen und die Erinnerungen sind, dass zum Beispiel auch bestimmte Gerüche für manche Personen total schlimm sind. Für das Problem gibt es keine Lösung. Albern finde ich es trotzdem nicht, wenigstens die offensichtlichen Faktoren auszuschließen, die triggernd wirken können. Dazu gehört nach meinem Verständnis zum Beispiel Gewalt oder übertrieben sexualisiertes Verhalten in der Öffentlichkeit. Und schwupps, sind wir beim nächsten Thema…

Das ist doch alles total prüde, die haben wohl was gegen Sex!

Lustig, es gibt immer wieder Leute, die denken Antisexismus würde bedeuten gegen Sex zu sein. Nein, liebe Leute, das stimmt nicht. Antisexist_innen sind nur dann gegen Sex, wenn das Ganze gegen den Willen von Beteiligten passiert. Der Rest ist egal, jetzt echt. Frauen und Männer, lesbisch, schwul, SM und so, alleine, zu zweit, zu dritt … (denkt euch doch selber noch was aus) – alles kein Problem, solange alle Beteiligten einverstanden sind und solange niemand Unbeteiligtes unfreiwillig zusehen muss. Finde ich persönlich nicht so prüde, diese Ansicht.

Bevor ich jetzt hier immer weiter an meinem „Antisexismus für Dummies“ herumschreibe, mache ich mal einen Stopp, wollte ja noch einen Brief an drei Typen schreiben, die ich neulich im Internet gesehen habe:

Liebe Jungs!

Ich musste sehr lachen, als ich euer vor dem AJZ aufgenommenes Foto bei Facebook gesehen habe. Ihr habt euch so viel Mühe gegeben, euch mit lustigen Blumenkränzen verkleidet, euch Slogans ausgedacht und auf eure nackten Oberkörper gemalt. Sogar ein paar Pappkartonstücke habt ihr mit eurer Botschaft bemalt, in Schönschrift. Ich finde es immer ganz toll, wenn Leute sich für etwas einsetzen und vor der Demo basteln macht mir auch Spaß, das kann ich nur empfehlen.

Also, Jungs, toller Einsatz, tolles Foto. Ihr seid süß. Was ich euch unbedingt noch fragen will: Betreibt ihr eigentlich auch so einen Einsatz, wenn es um andere Themen geht? Zum Beispiel um ertrunkene Flüchtlinge und die beschissene Asylpolitik (um mal was konkretes aktuelles zu nennen)? Malt ihr Transparente und stellt euch auf die Straße, wenn die Nazis einen Aufmarsch durch eure Stadt machen wollen? Oder seid ihr nur dabei, wenn es gegen das AJZ geht?

Ich bin gespannt auf eure Antwort und grüße euch ganz lieb!

Eure Schlotte Kamuffel

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21 Antworten zu Feine Sahne Nachschlag – Nochmal Butter bei die Fische

  1. Schullek schreibt:

    du hast es einfach nicht verstanden…tut mir echt leid…..

  2. Hannah S. schreibt:

    Liebe Schlotte,

    wie schon bei dem ersten Text zu deinem Lieblingsthema:

    Lies deinen Text doch mal durch. Achte mal darauf, was du kritisierst. Achte mal darauf, wie du das tust.

    Und? Merkst du selbst, oder?

    Und noch was: Wie bereits in dem ersten Text ziehst du erneut die Assoziationskette „AJZ“=“links“. Erkläre doch mal, was genau an diesem „AJZ Bielefeld“ deiner Meinung nach „links“ ist.

    Mit freundlichen Grüßen

  3. xbx schreibt:

    „Doch, darf man. Aber nicht immer und überall und nicht mit Jedem/Jeder. So einfach ist das. Ehrlich, sooo einfach! Nix mit Gender Studies und Soziologie und so. Lage checken, sich der Lage angemessen verhalten. Bei Unsicherheiten einfach mal nachfragen. Und fertig ist die Laube.“

    Nein, die Laube ist dann offenbar nicht fertig, weil die Deutungshoheit über sich „angemessen verhalten“ eben verschoben wird. Dem Schlagzeuger, um mal bei diesem Beispiel zu bleiben, wird sie aberkannt. Ansonsten fasziniert mich in der notwendigen Debatte der leichtfertige Umgang mit Begrifflichkeiten aus der Medizin, Psychologie und Psychiatrie, ausgeführt im Duktus schönster Küchentischpsychologie. Das war schon in der Debatte um die Definitionsmacht ähnlich.

    Übrigens, genauso bescheuert ist es jetzt, sich mit freiem Oberkörper vors AJZ zu setzen – das ist Provokation auf Mario Barth-Niveau.

    • emi schreibt:

      soso, ich lese gerade: „weiße männer müssen doch auch verteidigt werden in ihren uU. diskriminierenden verhaltensweisen, wer kämpft denn dafür?!?!?!“.

      all die achso intellektuellenfeind*innen in dieser diskussion, wenn ihr in den 90ern weiter pöbeln wollt ist das echt traurig. nicht das jedes konzept, dass aus der uni kommt sinnvoll sein muss, aber wer hier seit tagen so einen aufriss macht, weil wieder mal männer-rechte „eingeschränkt“ werden. (wtf, es geht um rücksichtnahme und nen t-shirt, was ist los mit den ganzen verteidigern dieses menschenrechts auf oberkörpferfreikultur?!), ist echt wi-der-lich.

  4. schlottekamuffel schreibt:

    Ach, keine Zeit für den Quatsch gerade. Macht ihr mal.

    • Wütend&Traurig schreibt:

      Das ist ja mal wieder typisch für Leute, die auf der Pseudolinken Modewelle mit schwimmen, aber der Reflektion scheinbar nicht mächtig sind. Wenn alle Pseudoargumente verschossen sind und es immer noch Gegenwind gibt, ist plötzlich alles Quatsch und es wird sich einfach vom Acker gemacht.

  5. Heissdreck schreibt:

    eine frage: was, wenn dem drummer einfach heiss war?

  6. Jen schreibt:

    „Aber so wie ich das Ganze bisher verstanden habe, macht sich auch niemand vor, es könnte einen Ort geben, der völlig triggerfrei ist. Das geht gar nicht, wenn man bedenkt, wie komplex die Wahrnehmungen und die Erinnerungen sind, dass zum Beispiel auch bestimmte Gerüche für manche Personen total schlimm sind. Für das Problem gibt es keine Lösung. Albern finde ich es trotzdem nicht, wenigstens die offensichtlichen Faktoren auszuschließen, die triggernd wirken können. Dazu gehört nach meinem Verständnis zum Beispiel Gewalt oder übertrieben sexualisiertes Verhalten in der Öffentlichkeit.“

    Damit hast du mehr verstanden, als 95 % all jener, die von Triggern und Triggerwarnungen fabulieren. Als einziges bleibt dann eine Diskussion über die Frage, was „offensichtliche Faktoren“ sind.
    Wenn für dich ein Mann mit nacktem Oberkörper ein „übertrieben sexualisiertes Verhalten in der Öffentlichkeit“ darstellt, gilt dann das auch für Frauen im Bikini? Sind Muskelshirts noch erlaubt (abgesehen davon, dass sie eine ästhetische Zumutung sind)? Die Frage ist: Wo fängt es an und wo hört es auf. Manche Feministinnen fordern Heterosexuelle auf, nicht in der Öffentlichkeit zu knutschen. Wenn man deinen Ansatz weiterdenkt, werden Schwimmbäder geschlossen und durch Grünanlagen streifen Benimmwächter, die Sonnenbadenden ein Bußgeld auferlegen.
    Stört es dich nicht, mit deinen Vorstellungen dort anzukommen, wo religiöse Sittenwächter seit Jahrhunderten stehen?

    Die „offensichtlichen Faktoren“ sollten mit Einschränkungen dort beginnen, wo die körperliche Integrität von Menschen tangiert wird und nicht, wo sie etwas hören oder sehen müssen. Damit muss, wer sich in Gesellschaft begibt, einen Umgang finden. Andernfalls bekommen die christlichen Tugendwächter doch noch die Gesellschaft, die sie sich erträumen.

  7. lufreeh schreibt:

    Auf einen Blickwinkel möchte ich gerne zu sprechen kommen, den ich in der ganzen Diskussion bislang eher vermisse. Dazu nehme ich jetzt einfach mal an, dass sich Drummer Olaf nicht als Person Olaf das Shirt ausgezogen hat, sondern in seiner Rolle als Mitglied der gerade auftretenden Punk-Band.
    In Unterschied zu vielen anderen Beiträgen will ich die Regeln des Ajo gar nicht kritisieren, denn sie prägen auch diesen selbstverwalteten Raum. Also wenn sich ein Typ auf der Tanzfläche entkleidet oder während einer Kinovorstellung, dann kann er sich schon fragen lassen, was das jetzt soll.
    Wenn sich allerdings ein Künstler – oder eine Künstlerin – auf der Bühne so verhält, dann kann man das als Teil der Performance sehen, die ebenso dazu gehört wie die Songs, die Texte und die eingesetzten musikalischen Mittel. Im dem Moment, wo die Wahl der Ausdrucksmittel eingeschränkt wird, gerät die Kunst und ihre künstlerische Intention in Gefahr.
    Dabei ist natürlich zu beachten, dass eben nicht alle möglichen Acts im Ajo auftreten können und wollen. Damit wird ja ein bereits ein kultureller und inhaltlicher Rahmen gesetzt und das macht ja einen Ort wie das Ajo auch aus.
    Insofern sehe ich die Problematik nicht allein in der vieldiskutierten Regel, sondern in der Abwägung zwischen unterschiedlichen Ansprüchen: Zum einen, einen antisexistischen (und darüber hinaus auch antirassistischen, antifaschistischen …) Raum zu schaffen, und zum anderen, eine Bühne zu bieten für den freien Ausdruck der eigenen Kultur.

    • rudi schreibt:

      Ja danke lufreeh, ganz genau darum geht es in erster Linie.
      Die Diskurse über Antisexismus, Solidarität mit Frauen ohne T-Shirt Ausziehprivileg, Triggerempfinden etc, laufen komplett an DEM entscheidenden Punkt vorbei, an welchem sich Schlotte unentwegt vorbei mogelt.
      Es geht um den zu verteidigenden Anspruch der „Künstlerischen Freiheit“ – nicht mehr und auch nicht weniger.
      Nicht die Künstler_innen haben eine Bringschuld gegenüber dem Publikum, sondern die Zuschauer_innen haben stets die Möglichkeit, meinetwegen auch gegen Rückerstattung des Eintrittsgeldes, jederzeit den Ort der „Unzumutbarkeit“ zu verlassen.
      Optimalerweise informieren sich die Leute im Vorfeld darüber, um was für Inhalte es bei den jeweiligen Bands geht und entscheiden sich dementsprechend.

      Mir will es einfach nicht in den Kopf, mit welchem Selbstverständnis Musiker_innen auf ein Unterhaltungsprogramm reduziert werden, wobei es darum gehen soll „gemeinsam Spaß zu haben und die Musik zu geniessen“.
      Das ist so mainstream und reaktionär, nahezu wie das Samstag Abend TV Programm.
      Es ist ein grosses Mißverständnis anzunehmen, das Publikum stehe im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zentral ist es eben die Band, mit dem individuellen Anspruch ihr Ding machen zu können.

      Punk war, wie ich schon an anderer Stelle schrieb, eben ursprünglich die Antithese zum „Family Entertaintment“ und wurde speziell durch MTV usw. zu einem systemimmanenten Genre. Genau auf der Linie dieser „Musik ist Unterhaltung“ Schiene bewegt sich der Anspruch von Schlotte und der AJZ Veranstaltungsgruppe.

      Konzerte auf denen Musiker_innen selbstbewußst, furcht- und respektlos, bekleidet und splitterfasernackt, allein durch ihr selbstverständnis überzeugen, mögen möglicherweise provokant und konfrontativ und für manche unangenehm sein, aber sie sind stets tiefer Ausdruck und somit total relevant.
      Wenn es Anspruch einer Band ist bloß unterhaltsam zu sein ist das gut, klar, wenn aber nicht , dann eben auch gut, denn über den ausschliesslichen Gedanken „Unterhaltung für alle“ definiert sich keine Subkultur.

  8. oek@posteo.de schreibt:

    Ich finde grundsätzlich liegst du nicht ganz falsch Schlotte, ich frage mich nur wer diese Regeln eigentlich aufstellt und ob sie etwas bringen. Ich habe im Freundeskreis mehrere Frauen die leider sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben und auch Gewalt von Männern erlebt haben. Trotzdem haben sie sich noch nie gestört gefühlt wenn ein Mann (ob nun Musiker oder Besucher) sein Shirt ausgezogen hat, im Gegenteil mögen sie die entspannte, ekstatische Atmosphäre bei Konzerten weil sie sich da wohl und frei fühlen können. Natürlich ist das sicher von Person zu Person verschieden, aber ich frage mich schon ob die Leute die solche Regeln aufstellen überhaupt Kontakt zu denjenigen haben für die sie das angeblich tun und ob sie überhaupt damit einen Wunsch von ihnen umsetzen ? Ich habe eher das Gefühl da reden Leute über ein Thema das sie ersten gar nicht betrifft und von dem sie zweitens gar keine Ahnung haben.

    • schlottekamuffel schreibt:

      Ich habe eher das Gefühl da reden Leute über ein Thema das sie ersten gar nicht betrifft und von dem sie zweitens gar keine Ahnung haben.

      So geht es mir auch, wenn ich mir deinen Kommentar durchlese.

  9. Dreizehn schreibt:

    Ich kann gut verstehen, dass einige Leute angefressen sind. Punk ist schließlich anti-autoritär, und wie die ganze Sache abgelaufen ist, läuft das nun mal hinaus auf: „Punk ja, aber bei uns nur mit Mittelscheitel! So sind die Regeln!“.

    Was diesem Zentrum wirklich gefehlt hat, ist Planung für den Fall eines Regelverstoßes. Hätte man dem Drummer angeboten/gezwungen, einen Leih-BH zu tragen (oder eine Schlunzenfahne oder irgendwas anderes auf das man sich im Voraus einigt), anstatt das Ganze in eine Art ausserplanmäßige Gruppendiskussion mit überfordertem Geschrei allerorten zu verwandeln, dann würde da jetzt wahrscheinlich keiner drüber reden&der Mob hätte es vielleicht sogar witzig gefunden. Möglicherweise hätte es sogar schon gereicht, die Hausregeln ernsthaft zu kommunizieren. So sah man halt aus wie die Langweiler, die man auf keiner Party dabeihaben will, weil sie ihre privilegiert-autoritäre Position für wichtiger halten als die Freude der Leute um sie herum.

    Also denke ich, der hier angebrachte Ratschlag ist: wenn man der Souverän sein will, dann sollte man souverän aussehen, denn ansonsten kommt man sehr schnell genau so kleinkariert rüber wie die Leute, gegen die man sich am Anfang organisiert hat.

    • schlottekamuffel schreibt:

      Ja, das wird soweit ich weiß im Falle des AJZs intern geklärt. Bitte schick deine „angebrachten Ratschläge“ doch dorthin.

      • Dreizehn schreibt:

        Ich dachte, das tu‘ ich grade – Ich wohne ziemlich weit weg vom AJZ und habe keinen echten Draht dazu, ich habe es halt nur mal besucht (nicht an dem Abend). Irgendwie nahm ich aber an, du hättest einen besseren Draht zu den Leuten. Wenn dem nicht so ist, und hier auch keiner von denen mitliest, dann nimm es (und den Rest der Beiträge inklusive deiner Eröffnungen) als die übliche Klugscheisserei im Internet

      • schlottekamuffel schreibt:

        Kann sein, dass die vom AJZ hier mitlesen. Aber das weiß ich natürlich nicht so genau. Und ich werde nicht als Übermittlerin von Ratschlägen ans AJZ aktiv werden. Wer bei den Leuten etwas loswerden möchte, findet bestimmt einen Weg.

      • Dreizehn schreibt:

        Nach kurzer Überlegung sah ich ein dass Du recht hast, und schrieb dem AJZ eine Mail, in der ich ihnen erklärte, das Problem sei nicht die Hemdenregel, sondern die Tatsache, dass sie alle antiautoritäre Flachpfeifen sind. Ich erwarte, dass damit jetzt alle Probleme gelöst sind.

      • schlottekamuffel schreibt:

        Fast. Da war ja noch das mit dem „linken Grundkonsens“. jemand wollte sich darum kümmern und Bescheid sagen, wenn er ihn gefunden hat. Und dann: Auch mal wieder etwas anderes tun!

  10. schlottekamuffel schreibt:

    Kurze Info: Ich werde bis auf weiteres keine Kommentare zu diesem Artikel mehr frei schalten. Leider bestehen die meisten Kommentare (die Mehrheit blieb unveröffentlicht) nicht aus konstruktiven Ergänzungen oder Meinungsäußerungen, sondern aus Beleidigungen und Statements, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Da mir die Zeit fehlt, alles zu lesen und dann über eine Freischaltung zu entscheiden, ist die Diskussion ab sofort an dieser Stelle geschlossen.

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